Aktuelles

Mit sozialer Verantwortung und engagiertem Unternehmertum begleiten die Sozialen Unternehmen in Vorarlberg tagtäglich Menschen auf ihrem Weg (zurück) ins Erwerbsleben und eröffnen ihnen neue Perspektiven. Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen, spannende Projekte und Initiativen sowie über Neuigkeiten aus Sozialen Unternehmen und dem breiten Themenfeld des Netzwerks arbeit plus.

Arbeitsmarkt im Überblick

Das AMS veröffentlicht monatlich aktuelle Daten zum Arbeitsmarkt. arbeit plus bereitet diese auf, um Entwicklungen bei Arbeitslosigkeit, Schulungsteilnahme und Langzeitbeschäftigungslosigkeit verständlich darzustellen.


Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt weiterhin angespannt:

Im Oktober 2026 waren 314.499 Menschen beim AMS arbeitslos gemeldet, weitere 75.442 Personen nahmen an Schulungen teil. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Berechnung lag 10/2026 bei 7,3%.


Die Zahl der Langzeitbeschäftigungslosen sank über die Jahre 2022 und 2023 aufgrund zielgerichteter Programme und der insgesamt positiven Arbeitsmarktentwicklung. Seit 2024 steigt sie. Angesichts der anhaltend schwierigen Lage am Arbeitsmarkt ist damit zu rechnen, dass immer mehr Menschen in verfestigte Arbeitslosigkeit rutschen. 10/2026 galten in Österreich 104.441 Personen als langzeitbeschäftigungslose Arbeitslose – das sind um 9.965 Personen bzw. +10,5% mehr im Vergleich zu 10/2025. Der Anteil von Langzeitarbeitslosigkeit beträgt rund 33,2%.

AKTUELLE STATISTIK von arbeit plus Österreich
Ein Diagramm, das die Anzahl der Menschen in Österreich zeigt

@Grafik: arbeit plus Österreich


Detaillierte Statistiken und weitere Informationen unter:

Arbeitsmarktdaten  Österreich

Arbeitsmarktdaten des AMS Vorarlberg


News arbeit plus Vorarlberg

2. November 2026
„Menschen in schwierigen Lebenslagen wollen arbeiten – doch für eine nachhaltige Integration braucht es mehr als Druck: Eine armutsfeste Existenzsicherung und schrittweise, niederschwellige Beschäftigungsangebote sind die Schlüssel zum Erfolg.“ Ulli Schmid-Santer, Geschäftsführerin von arbeit plus Vorarlberg Die laufende Debatte um die Reform der Sozialhilfe rückt häufig vermeintlichen Missbrauch und Verschärfungen in den Vordergrund. Die Praxiserfahrungen der gemeinnützigen Sozialen Unternehmen im Netzwerk von arbeit plus zeichnen jedoch ein eindeutiges Bild: Die allermeisten Menschen im Sozialhilfebezug wollen arbeiten . Damit der Wiedereinstieg nachhaltig gelingt, braucht es eine armutsfeste Existenzsicherung und niederschwellige, stufenweise Angebote . Die Sozialhilfe-Reform ist in Arbeit, der Entwurf zur "Sozialhilfe NEU" soll nach der Begutachtung im November 2026 beschlossen werden. arbeit plus macht zehn Reformvorschläge , von armutsfesten Leistungen über Case Management bis zu einer längerfristigen Beschäftigungsmöglichkeit am zweiten Arbeitsmarkt und hat ein Themenpapier zur Wechselwirkung von Sozialhilfe und Arbeitsmarktintegration ausgearbeitet. 
2. November 2026
Die Lage bleibt herausfordernd Laut AMS-Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter hat der Anstieg der Arbeitslosigkeit gegenüber den Vormonaten an Dynamik verloren. „Trotz erster Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung bleibt die Lage am Arbeitsmarkt jedoch angespannt“, so Bereuter weiter. 2.707 Personen sind in Vorarlberg länger als ein Jahr ohne Erwerbsarbeit. Zu diesen von Langzeitbeschäftigungslosigkeit betroffenen Personen zählen vor allem Personen ohne Ausbildung, Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sowie ältere Arbeitsuchende. „Das Arbeitsmarktservice setzt gezielt Maßnahmen ein, um Langzeitbeschäftigungslosigkeit zu verhindern und die Chancen auf eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt zu erhöhen“, betont der AMS-Landesgeschäftsführer in einer Aussendung zum Vorarlberger Arbeitsmarkt im November 2026. Dazu zählen Qualifizierungsangebote, individuelle Beratungs-und Betreuungsleistungen, Lohnkostenzuschüsse für Unternehmen während der Einarbeitungsphase sowie vorübergehende Beschäftigungsmöglichkeiten in sozialökonomischen Betrieben für am Arbeitsmarkt benachteiligte Personen.
19. Oktober 2026
Liebe Leserin, lieber Leser, der Oktober ist generell ein termindichter Zeitraum. Dementsprechend viel tut sich im Netzwerk von arbeit plus - Soziale Unternehmen Vorarlberg . Die Themen sind der Aktualität geschuldet: notwendige Soziale Innovation, verbessertes Schnittstellenmanagement, Sozialhilfe und Arbeitsmarktpolitik, Arbeiten im Alter - aber wo?... Auf unserer Website und im aktuellen Newsletter findest du dazu Berichte, Wissenswertes, Weiterbildungsangebote, Veranstaltungen, Förderungen und Calls. Zudem tut sich auch einiges in den Mitgliedsbetrieben von arbeit plus Vorarlberg: Integra Vorarlberg bietet sieben Ausbildungsplätze für Jugendliche in der Gastronomie. Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte hat eine neue Bereichsleiterin. Die Dornbirner Jugendwerkstätten präsentierten sich auf der Herbstmesse. AQUA Mühle Vorarlberg/AQUA SÖB : Die Breandarei schließt mit Ende Oktober. arbeit plus Österreich richtet den Fokus auf würdevolles Arbeiten im Alter und was es dazu noch bräuchte. Viel Spaß beim Stöbern und Lesen wünschen Ulli Schmid-Santer, Geschäftsführerin arbeit plus Vorarlberg sowie der Vorstand von arbeit plus - Soziale Unternehmen Vorarlberg Gemeinsam schaffen wir Chancen für einen fairen und inklusiven Arbeitsmarkt! Anmeldung zum Newsletter von arbeit plus Vorarlberg
16. Oktober 2026
Was genau steckt denn eigentlich hinter Begriffen wi e "experimentelle Arbeitsmarktpolitik", "Langzeitbeschäftigungslosigkeit" oder "Aktion 8.000"? arbeit plus - Soziale Unternehmen Österreich erklärt im Lexikon auf ihrer Website die wichtigsten Begriffe rund um Sozialwirtschaft und Arbeitsmarktpolitik in Österreich. Link: Lexikon | arbeit plus
14. Oktober 2026
Wir werden immer älter, folglich sollte auch das Pensionsantrittsalter weiter steigen. Doch parallel dazu sind immer mehr ältere Menschen arbeitslos. Ulli Schmid-Santer beantwortet die Fragen von Philipp Vondrak, Kronen Zeitung Vorarlberg im Interview. Fazit: Ein höheres Pensionsalter funktioniert nur, wenn der Arbeitsmarkt genügend altersgerechte Arbeitsplätze bietet – daran fehlt es derzeit.
6. Oktober 2026
InnovationLab 5.10.2026: Sozialhilfe <> Arbeitsmarktpolitik Wie kann nachhaltige Arbeitsmarktintegration gelingen? Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, die Sozialhilfe mit Anfang 2027 zu reformieren – im Zentrum der Reform steht, arbeitsfähige Menschen schneller in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Soziale Unternehmen im Netzwerk von arbeit plus begleiten langzeitbeschäftigungslose Menschen beim beruflichen (Wieder-)Einstieg und verfügen damit über langjährige Expertise in der nachhaltigen Arbeitsmarktintegration von erwerbsfernen Gruppen. Beim arbeit plus InnovationLab wurden die Sozialhilfe und das Reformvorhaben aus einem arbeitsmarktpolitischen Blickwinkel beleuchten und dabei auf folgende Fragen eingegangen: Wo stehen die Reform-Verhandlungen derzeit? Was sind die Chancen und Risiken der Reform? Wo liegen Probleme und Herausforderungen in der aktuellen Ausgestaltung der Sozialhilfe, wo besteht Verbesserungsbedarf? Wie kann das Ziel, Menschen im Sozialhilfebezug in den Arbeitsmarkt zu integrieren, besser erreicht werden? Gemeinsam mit Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs und Vertreter:innen aus Sozialen Unternehmen nahm arbeit plus Vorarlberg Geschäftsführerin Ulli Schmid-Santer am InnovationLab teil. Roland Sauer, Leiter der Sektion Arbeitsmarkt im BMASGPK, Sarah Novak, Grundlagenarbeit arbeit plus Österreich und Sabine Rehbichler, GF arbeit plus Österreich diskutierten mit dem interessierten Fachpublikum mögliche Antworten auf die Fragen. Einig waren sich alle darin, dass eine armutsfeste Sozialhilfe die Grundvoraussetzung für eine gelingende Arbeitsmarktintegration ist. Idealer wäre ein armutsfester Sozialstaat. Die von arbeit plus geforderte Jobgarantie würde sowohl zur Armutsbekämpfung als auch zur Arbeitsmarktintegration wertvoll beitragen, attestierte die Sozioökonomin Karin Heitzmann, WU Wien. Link: Sozialhilfereform 2027: InnovationLab von arbeit plus
1. Oktober 2026
Vorarlberger Arbeitsmarkt durch Konjunktur und Mismatch ausgebremst Laut AMS-Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter verzögert sich die Arbeitsmarktbelebung weiter. Eine spürbare Verbesserung und ein nachhaltiger Rückgang der Arbeitslosigkeit werden erst erwartet, wenn die industrielle Nachfrage wieder an Dynamik gewinnt. Gleichzeitig haben tr otz steigender Arbeitslosigkeit viele Betriebe Schwierigkeiten, passende Arbeitskräfte zu finden, da Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt nicht ausreichend zusammenpassen, erklärte Bernhard Bereuter in einer Aussendung zum Vorarlberger Arbeitsmarkt im Oktober 2026.
29. September 2026
Der SI plus Experimentierraum zum Thema „Von der Innovation der Übergänge und Graubereiche im SÖB“ fand am 22. September 2026 in der Gelben Fabrik in Dornbirn statt und brachte 21 Teilnehmer:innen aus der Verwaltung (AMS Landesgeschäftsstelle Vorarlberg und Regionalgeschäftsstellen) sowie von Projektträgern (AQUA Mühle, Kaplan Bonetti, carla, Netzwerk) zusammen. Die Moderation übernahmen Robert Pakleppa und Hemma Pertl. Im Mittelpunkt standen die kritischen Übergänge und Graubereiche bei der Arbeitsmarktintegration, welche anhand einer Studie und praktischer Fallbeispiele analysiert wurden. Durchgeführt wurden zudem Prototypenwerkstätten zu konkreten Herausforderungen an den Übergängen AMS-SÖB-Arbeitsmarkt/AMS, wie etwa die Etablierung einer kollegialen Fallberatung und die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen dem Arbeitsmarktservice und Sozialen Unternehmen an den Schnittstellen.
18. September 2026
Liebe Leserin, lieber Leser, schwupps, schon sind sie da: der Schulanfang, der Herbst, die Oktoberfeste und der Newsletter von arbeit plus Vorarlberg. Vor einem Jahr haben wir den ersten Newsletter versandt und uns sehr über viele positve Rückmeldungen gefreut. Wir freuen uns auch heuer auf inspirierende Rückmeldungen, um den Newsletter gut weiterzuentwickeln. Was fehlt? Was ist zu viel? > koordination@arbeitplussuv.at Auf unserer Webseite findest du Tipps für's nachhaltige Aufbrezeln sowie für einen nachhaltig erfolgreichen Start ins neue Schuljahr . Unter Weiterbildung, Veranstaltungen, Förderungen & Calls findest du aktuelle Infos und auch im Netzwerk von arbeit plus Vorarlberg tut sich einiges: AQUA Mühle und Integra hatten Grund zu feiern. Integra ist auf den Hund gekommen. Kaplan Bonetti ist Teil eines ausgezeichneten Gemeinschaftsprojekts. Die Dornbirner Jugendwerkstätten setzten wieder ein starkes Zeichen gegen Rassismus in Stand. arbeit plus Österreich richtet den Fokus auf Altersarbeitslosigkeit. Guten Start in den Herbst und viel Spaß beim Stöbern und Lesen wünschen Ulli Schmid-Santer, Geschäftsführerin arbeit plus Vorarlberg sowie der Vorstand von arbeit plus - Soziale Unternehmen Vorarlberg Anmeldung zum Newsletter von arbeit plus Vorarlberg
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