Wir helfen jenen,
die nicht mehr
weiter wissen.

Dornbirner Jugendwerkstätten vermitteln jeden zweiten Jugendlichen

Ab diesem Jahr nimmt das Soziale Unternehmen erstmals auch Jugendliche aus den Bezirken Bregenz und Feldkirch auf.

 

Mädchen und Burschen, die in den Dornbirner Jugendwerkstätten (DJW) lernen und arbeiten, haben gute Zukunftsaussichten: Jede(r) Zweite erhält einen festen Arbeit- oder weiterführenden Ausbildungsplatz. „Neben den positiven arbeitsmarktpolitischen Effekten leisten wir auch einen Beitrag zur Integration. Fast die Hälfte der bei uns beschäftigten Jugendlichen hat einen Migrationshintergrund, wobei 80 Prozent davon österreichische Staatsbürger sind“, ist DJW-Geschäftsführer Elmar Luger stolz.

 

Großes Engagement

Die Jugendlichen erhalten bei der Arbeit in den Dornbirner Jugendwerkstätten das fachliche und soziale Handwerkzeug für einen positiven Einstieg ins Berufsleben. Engagiert sind die DJW auch in Sachen Mitbestimmung und Gesundheit am Arbeitsplatz. Das Land Vorarlberg zeichnete sie deshalb bereits zum vierten Mal mit dem Gütesiegel SALVUS Gold aus, das für besonders gesunde Arbeitsplätze steht. Außerdem erhielten sie auch zum dritten Mal das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung.

 

Wohl der Jugendlichen im Mittelpunkt

2018 sind 122 Jugendliche (70 Mädchen und 52 Burschen) neu in die Dornbirner Jugendwerkstätten eingestiegen. Das Netzwerk der DJW besteht aus etwa 350 Auftraggebern, darunter auch Wirtschaftsunternehmen und öffentliche Institutionen wie beispielsweise die Stadt Dornbirn, die Marktgemeinde Lustenau, das Land Vorarlberg und das Arbeitsmarktservice AMS. Es bietet den Jugendlichen zeitlich befristete Arbeitsplätze mit individuellen Tätigkeiten und weitere Bildungsmöglichkeiten.

 

Zusätzlich zur Arbeit in den Dornbirner Jugendwerkstätten erhalten sowohl die Jugendlichen als auch das Stammpersonal regelmäßig betriebsinterne Schulungen: von Sport, über Sozialkompetenz bis hin zu Abfallmanagement.

 

Das sagen die Jugendlichen:

 

Andressa: Seit diesem Schuljahr gehe ich in die Klasse 5m im BORG Schoren. Durch meine Arbeit in den Dornbirner Jugendwerkstätten konnte ich meine Deutschkenntnisse deutlich verbessern und habe dadurch jetzt auch die Möglichkeit, die Matura zu machen. Die Zusammenarbeit mit anderen hilft mir jetzt auch in der Schule, ebenfalls finde ich gut, dass ich durch meine Zeit in der DJW schon in die Arbeitswelt schnuppern konnte. Nach der Matura möchte ich gerne studieren gehen und Lehrerin werden.

 

 

Jeerasak: Ich mache gerade bei Waelzholz meine Lehre. Dank der DJW konnte ich hier schon vor meiner Lehre arbeiten, und mir hat es sofort gefallen. Ich wusste, dass ich etwas in diese Richtung machen möchte. Die Dornbirner Jugendwerkstätten haben mir auch geholfen, diese Lehrestelle zu bekommen. Ich möchte gerne meine Lehre gut abschließen und danach schauen, was sich noch ergibt. Es kann auch gut möglich sein, dass ich weiter bei Waelzholz arbeite.

 

 

Cynthia: Ich bin von Nigeria gekommen und konnte eigentlich kein Deutsch. Die Jugendwerkstätten haben mich unterstützt, und ich konnte dank ihnen die Deutschkurse für das Niveau A2 und B1 machen. Momentan studiere ich an der FH Vorarlberg Sozialarbeit und ich möchte danach den Menschen helfen, die nicht gut Deutsch sprechen können. Jedoch möchte ich ihnen nicht nur beim Erlernen der deutschen Sprache helfen, sondern auch bei der Integration hier in Vorarlberg.

 

 

Julia: Momentan arbeite ich in dem Büro von Tischler Rohstoff. Meine Lieblingsabteilung in der DJW war die Küche. In den Dornbirner Jugendwerkstätten konnte ich vor allem lernen, dass man sich immer gegenseitig helfen muss, dass man andere akzeptieren sollte und dass es fast immer nur über Teamarbeit geht, wenn man etwas erreichen will. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Arbeit, und man lernt fast jeden Tag etwas Neues. In Zukunft möchte ich mehr Verantwortung übernehmen und weiter arbeiten gehen.

 

Mehr über Dornbirner Jugendwerkstätten