Aktuelles

Mit sozialer Verantwortung und engagiertem Unternehmertum begleiten die Sozialen Unternehmen in Vorarlberg tagtäglich Menschen auf ihrem Weg (zurück) ins Erwerbsleben und eröffnen ihnen neue Perspektiven. Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen, spannende Projekte und Initiativen sowie über Neuigkeiten aus Sozialen Unternehmen und dem breiten Themenfeld des Netzwerks arbeit plus.

Arbeitsmarkt im Überblick

Das AMS veröffentlicht monatlich aktuelle Daten zum Arbeitsmarkt. arbeit plus bereitet diese auf, um Entwicklungen bei Arbeitslosigkeit, Schulungsteilnahme und Langzeitbeschäftigungslosigkeit verständlich darzustellen.


Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt weiterhin angespannt:

Im August 2026 waren 311.448 Menschen beim AMS arbeitslos gemeldet, weitere 64.282 Personen nahmen an Schulungen teil. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Berechnung lag 8/2026 bei 7,2%.


Die Zahl der Langzeitbeschäftigungslosen sank über die Jahre 2022 und 2023 aufgrund zielgerichteter Programme und der insgesamt positiven Arbeitsmarktentwicklung. Seit 2024 steigt sie. Angesichts der anhaltend schwierigen Lage am Arbeitsmarkt ist damit zu rechnen, dass immer mehr Menschen in verfestigte Arbeitslosigkeit rutschen. 8/2026 galten in Österreich 105.169 Personen als langzeitbeschäftigungslose Arbeitslose – das sind um 11.477 Personen bzw. +12,2% mehr im Vergleich zu 8/2025. Der Anteil von Langzeitarbeitslosigkeit beträgt rund 34%.

AKTUELLE STATISTIK von arbeit plus Österreich
Ein Diagramm, das die Anzahl der Menschen in Österreich zeigt

@Grafik: arbeit plus Österreich


Detaillierte Statistiken und weitere Informationen unter:

Arbeitsmarktdaten  Österreich

Arbeitsmarktdaten des AMS Vorarlberg


News arbeit plus Vorarlberg

2. September 2026
Was genau sind denn eigentlich experimentelle Arbeitsmarktpolitik , Langzeitbeschäftigungslosigkeit oder die Aktion 8000 ? arbeit plus - Soziale Unternehmen Österreich erklärt im Lexikon auf ihrer Website die wichtigsten Begriffe rund um Sozialwirtschaft und Arbeitsmarktpolitik in Österreich. Link: Lexikon | arbeit plus
1. September 2026
Vorarlberger Arbeitsmarkt bleibt herausfordernd Besonders deutlich zeige sich die angespannte Lage bei Menschen über 55 Jahren. „Wenn Personen ab 55 Jahren ihren Job verlieren, ist es derzeit schwer, einen neuen zu finden“, so Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter in einer Aussendung zum Vorarlberger Arbeitsmarkt im September 2026.
3. August 2026
Vorarlberger Arbeitsmarkt bleibt stark belastet "Die ausbleibende wirtschaftliche Erholung hält den Vorarlberger Arbeitsmarkt weiterhin unter Druck“, analysierte AMS-Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter die aktuelle Entwicklung. Vor allem der Beschäftigungsrückgang in der Industrie und im Handel wirke sich deutlich auf den Arbeitsmarkt aus. Die geringere Personalnachfrage führe zu einem spürbaren Anstieg der Arbeitslosigkeit, erläuterte Bernhard Bereuter in einer Aussendung zum Vorarlberger Arbeitsmarkt im August 2026.
27. Juli 2026
forum:a ist das Online-Magazin für Arbeit und Beschäftigung des AMS Vorarlberg. Im Interview mit Thomas Metzler spricht Ulrike Schmid-Santer , Geschäftsführerin von arbeit plus – Soziale Unternehmen Vorarlberg, über gute Arbeit, nachhaltige Personalvermittlung und darüber, warum Unternehmen auf das Potenzial von am Arbeitsmarkt benachteiligten Personen setzen sollten. Dabei geht sie auf folgende Fragen ein: Warum wurde der Verein arbeit plus – Soziale Unternehmen gegründet? Und was bedeutet gute Arbeit? Was sind die wesentlichen Herausforderungen für soziale Unternehmen? Warum ist das Thema Langzeitbeschäftigungslosigkeit besonders relevant? Wie profitieren Betriebe von der Zusammenarbeit mit sozialen Unternehmen? Welche Entwicklungen sehen Sie am Arbeitsmarkt und warum sollten Unternehmen zukünftig stärker auf eine inklusivere Personalpolitik setzen?  Hier geht's zum Interview im online-Magazin forum:a > Zusammenarbeit mit sozialen Unternehmen
20. Juli 2026
Liebe Leserin, lieber Leser, die Ferien haben bereits begonnen – und längst schon sind es nicht mehr die Kreuzfahrt auf dem Traumschiff, Flugreisen in möglichst entfernte Winkel der Erde oder unzählige Stunden im Stau in brütend heißen Autos, die die Herzen der Erholungssuchenden höher schlagen lassen. Im Trend liegt vielmehr nachhaltiger Tourismus, der sozial, ökologisch und wirtschaftlich langfristig tragbar ist und der Erholung und Inspiration für die Reisenden mit positiven Impulsen für die „Bereisten“ vereint. Wir nehmen euch heute mit auf eine Reise zu Sozialen Unternehmen in ganz Österreich! Start ist in Tirol, da wir uns der Reiseplanung von Martina Könighofer, arbeit plus Tirol und NÖ, anvertraut haben. Und dann geht's direkt von Vorarlberg nach Salzburg, Oberösterreich, die Steiermark und über Wien, Niederösterreich und Kärnten bis ins Burgenland. - Danke liebe Martina! Los geht`s >> Urlaub plus 2026 Wir wünschen viel Spaß beim Reisen und schönen Urlaub! Ulli Schmid-Santer, Geschäftsführerin arbeit plus Vorarlberg sowie der Vorstand von arbeit plus - Soziale Unternehmen Vorarlberg Anmeldung zum Newsletter von arbeit plus Vorarlberg
10. Juli 2026
Weniger jugendliche und mehr ältere Arbeitsuchende Die geringere Personalnachfrage wirkt sich besonders auf ältere arbeitsuchende Menschen aus. „Diese Entwicklung beobachten wir bereits seit mehreren Monaten. Umso wichtiger ist es, konsequent gegenzusteuern. Betriebe sollen erfahrene Arbeitskräfte im Unternehmen halten und bei der Besetzung offener Stellen bewusst das Potenzial der Generation 55+ nutzen“, betonte Bernhard Bereuter, Geschäftsführer des AMS Vorarlberg in einer Aussendung zum Vorarlberger Arbeitsmarkt im Juni 2026..
30. Juni 2026
Liebe Leserin, lieber Leser, das erste Halbjahr 2026 hatte viel Dynamik in sich - in Vorarlberg, in Österreich und weit darüber hinaus. Die Auswirkungen sind in den Sozialen Unternehmen Vorarlberg deutlich spürbar: Krisen, Ängste und Sorgen nehmen zu. Die Arbeitslosigkeit steigt, die Langzeitarbeitslosigkeit ganz besonders. Die Anzahl armutsbetroffener Personen erhöht sich. Parallel dazu erleben die Sozialen Unternehmen in ihrem täglichen Tun so viel Positives. Darüber berichten wir im heutigen Newsletter: AQUA Mühle hat zum 5. Mal die "Silberne Gabel" gewonnen. Die Dornbirner Jugendwerkstätten stellen ihre Beteiligung bei der "Langen Nacht der Partizipation" vor. Integra feiert die Zeugnisvergabe beim Pflichtschulabschluss. Kaplan Bonetti präsentiert den Jahresbericht 2025. Perspektivenwechsel: Landesdirektorium - AMS - arbeit plus Vorarlberg Aktive Arbeitsmarktpolitik ermöglicht, dass Soziale Unternehmen reale Zugänge zum Arbeitsmarkt in Vorarlberg schaffen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, dem Arbeitskräftemangel entgegenwirken und einen wichtigen Mehrwert in den Regionen leisten. Investitionen in Soziale Unternehmen sind Investitionen in die Zukunft - mehr dazu auf unserer Website: Über uns | arbeit plus Vorarlberg Gerade in Zeiten knapper Budgets ist es wichtig, dort zu investieren, wo nachweislich Wirkung erzielt wird ( Wirkungsbericht ). In der Budgetrede zum Doppelbudget 2027/2028 wurde über zusätzliche Mittel und Stabilität in der Arbeitsmarktpolitik gesprochen. Der Reality-Check von arbeit plus Österreich zeigt leider ein anderes Bild. Wo im österreichischen Sozialbereich gekürzt wird, welche Bereiche betroffen sind und welche Folgen diese Entscheidungen haben, zeigt die Kürzungslandkarte des Momentum Institut . Sie ist ein umfangreiches datenjournalistisches Projekt, das laufend vervollständigt und ergänzt wird. Je mehr Institutionen sich beteiligen, desto detaillierter wird das Bild. Wir bleiben zuversichtlich, weil sich Verantwortung und das Engagement Sozialer Unternehmen rechnen. Viel Spaß beim Stöbern und Lesen! Das wünschen Ulli Schmid-Santer, Geschäftsführerin arbeit plus Vorarlberg sowie der Vorstand von arbeit plus - Soziale Unternehmen Vorarlberg Anmeldung zum Newsletter von arbeit plus Vorarlberg
19. Juni 2026
Soziale Unternehmen beschäftigen Menschen, die am regulären Arbeitsmarkt keinen Platz finden, schaffen regionalen Mehrwert und entlasten letztlich die öffentliche Hand. Ausgaben in die aktive Arbeitsmarktpolitik amortisieren sich für den Staat innerhalb von fünf Jahren wieder vollständig ( Synthesis, 2016 ). Die Sozialplattform Oberösterreich machte in einem offenen Brief Förderkürzungen von 25 bis 30 Prozent sichtbar, die Beratung und Beschäftigung treffen, während die Langzeitbeschäftigungslosigkeit weiter steigt. Die Kürzungslandkarte des Momentum Instituts dokumentiert diese Einschnitte österreichweit:
16. Juni 2026
Das Doppelbudget 2027/28 entscheidet, ob die aktive Arbeitsmarktpolitik in Österreich verlässlich finanziert bleibt. arbeit plus – Soziale Unternehmen Österreich legt dazu Zahlen, Daten und Fakten vor: Im Mai 2026 waren 102.788 Menschen langzeitbeschäftigungslos, ein Anstieg von 13 Prozent zum Vorjahr. Inflationsbereinigt und gemessen an dieser Entwicklung liegen die realen Pro-Kopf-Mittel der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf einem historischen Tiefstand. Was jetzt auf dem Spiel steht Kürzungen in den Strukturen der aktiven Arbeitsmarktpolitik bedeuten Kürzungen bei den Sozialen Unternehmen, die bisher genau jene Räume schaffen, die Menschen brauchen, um am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Sie erleichtern den Berufs(wieder-)einstieg, führen mittels Qualifizierungsprogrammen aus der Langzeitbeschäftigungslosigkeit und stärken Menschen darin, ihren Platz in Beschäftigung und Gesellschaft zu finden. Das ist ein soziales und demokratiepolitisches Thema.
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