Aktuelles

Mit sozialer Verantwortung und engagiertem Unternehmertum begleiten die Sozialen Unternehmen in Vorarlberg tagtäglich Menschen auf ihrem Weg (zurück) ins Erwerbsleben und eröffnen ihnen neue Perspektiven. Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen, spannende Projekte und Initiativen sowie über Neuigkeiten aus Sozialen Unternehmen und dem breiten Themenfeld des Netzwerks arbeit plus.

Arbeitsmarkt im Überblick

Das AMS veröffentlicht monatlich aktuelle Daten zum Arbeitsmarkt. arbeit plus bereitet diese auf, um Entwicklungen bei Arbeitslosigkeit, Schulungsteilnahme und Langzeitbeschäftigungslosigkeit verständlich darzustellen.


Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt weiterhin angespannt:

Im Juni 2026 waren 295.457 Menschen beim AMS arbeitslos gemeldet, weitere 73.491 Personen nahmen an Schulungen teil. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Berechnung lag 6/2026 bei 6,9%.


Die Zahl der Langzeitbeschäftigungslosen sank über die Jahre 2022 und 2023 aufgrund zielgerichteter Programme und der insgesamt positiven Arbeitsmarktentwicklung. Seit 2024 steigt sie. Angesichts der anhaltend schwierigen Lage am Arbeitsmarkt ist damit zu rechnen, dass immer mehr Menschen in verfestigte Arbeitslosigkeit rutschen. 6/2026 galten in Österreich 104.188 Personen als langzeitbeschäftigungslose Arbeitslose – das sind um 11.765 Personen bzw. +12,7% mehr im Vergleich zu 6/2025. Der Anteil von Langzeitarbeitslosigkeit beträgt 35%.

AKTUELLE STATISTIK von arbeit plus Österreich
Ein Diagramm, das die Anzahl der Menschen in Österreich zeigt

@Grafik: arbeit plus Österreich


Detaillierte Statistiken und weitere Informationen unter:

Arbeitsmarktdaten  Österreich

Arbeitsmarktdaten des AMS Vorarlberg


News arbeit plus Vorarlberg

10. Juli 2026
Weniger jugendliche und mehr ältere Arbeitsuchende Die geringere Personalnachfrage wirkt sich besonders auf ältere arbeitsuchende Menschen aus. „Diese Entwicklung beobachten wir bereits seit mehreren Monaten. Umso wichtiger ist es, konsequent gegenzusteuern. Betriebe sollen erfahrene Arbeitskräfte im Unternehmen halten und bei der Besetzung offener Stellen bewusst das Potenzial der Generation 55+ nutzen“, betonte Bernhard Bereuter, Geschäftsführer des AMS Vorarlberg in einer Aussendung zum Vorarlberger Arbeitsmarkt im Juni 2026..
30. Juni 2026
Liebe Leserin, lieber Leser, das erste Halbjahr 2026 hatte viel Dynamik in sich - in Vorarlberg, in Österreich und weit darüber hinaus. Die Auswirkungen sind in den Sozialen Unternehmen Vorarlberg deutlich spürbar: Krisen, Ängste und Sorgen nehmen zu. Die Arbeitslosigkeit steigt, die Langzeitarbeitslosigkeit ganz besonders. Die Anzahl armutsbetroffener Personen erhöht sich. Parallel dazu erleben die Sozialen Unternehmen in ihrem täglichen Tun so viel Positives. Darüber berichten wir im heutigen Newsletter: AQUA Mühle hat zum 5. Mal die "Silberne Gabel" gewonnen. Die Dornbirner Jugendwerkstätten stellen ihre Beteiligung bei der "Langen Nacht der Partizipation" vor. Integra feiert die Zeugnisvergabe beim Pflichtschulabschluss. Kaplan Bonetti präsentiert den Jahresbericht 2025. Perspektivenwechsel: Landesdirektorium - AMS - arbeit plus Vorarlberg Aktive Arbeitsmarktpolitik ermöglicht, dass Soziale Unternehmen reale Zugänge zum Arbeitsmarkt in Vorarlberg schaffen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, dem Arbeitskräftemangel entgegenwirken und einen wichtigen Mehrwert in den Regionen leisten. Investitionen in Soziale Unternehmen sind Investitionen in die Zukunft - mehr dazu auf unserer Website: Über uns | arbeit plus Vorarlberg Gerade in Zeiten knapper Budgets ist es wichtig, dort zu investieren, wo nachweislich Wirkung erzielt wird ( Wirkungsbericht ). In der Budgetrede zum Doppelbudget 2027/2028 wurde über zusätzliche Mittel und Stabilität in der Arbeitsmarktpolitik gesprochen. Der Reality-Check von arbeit plus Österreich zeigt leider ein anderes Bild. Wo im österreichischen Sozialbereich gekürzt wird, welche Bereiche betroffen sind und welche Folgen diese Entscheidungen haben, zeigt die Kürzungslandkarte des Momentum Institut . Sie ist ein umfangreiches datenjournalistisches Projekt, das laufend vervollständigt und ergänzt wird. Je mehr Institutionen sich beteiligen, desto detaillierter wird das Bild. Wir bleiben zuversichtlich, weil sich Verantwortung und das Engagement Sozialer Unternehmen rechnen. Viel Spaß beim Stöbern und Lesen! Das wünschen Ulli Schmid-Santer, Geschäftsführerin arbeit plus Vorarlberg sowie der Vorstand von arbeit plus - Soziale Unternehmen Vorarlberg Anmeldung zum Newsletter von arbeit plus Vorarlberg
19. Juni 2026
Soziale Unternehmen beschäftigen Menschen, die am regulären Arbeitsmarkt keinen Platz finden, schaffen regionalen Mehrwert und entlasten letztlich die öffentliche Hand. Ausgaben in die aktive Arbeitsmarktpolitik amortisieren sich für den Staat innerhalb von fünf Jahren wieder vollständig ( Synthesis, 2016 ). Die Sozialplattform Oberösterreich machte in einem offenen Brief Förderkürzungen von 25 bis 30 Prozent sichtbar, die Beratung und Beschäftigung treffen, während die Langzeitbeschäftigungslosigkeit weiter steigt. Die Kürzungslandkarte des Momentum Instituts dokumentiert diese Einschnitte österreichweit:
16. Juni 2026
Das Doppelbudget 2027/28 entscheidet, ob die aktive Arbeitsmarktpolitik in Österreich verlässlich finanziert bleibt. arbeit plus – Soziale Unternehmen Österreich legt dazu Zahlen, Daten und Fakten vor: Im Mai 2026 waren 102.788 Menschen langzeitbeschäftigungslos, ein Anstieg von 13 Prozent zum Vorjahr. Inflationsbereinigt und gemessen an dieser Entwicklung liegen die realen Pro-Kopf-Mittel der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf einem historischen Tiefstand. Was jetzt auf dem Spiel steht Kürzungen in den Strukturen der aktiven Arbeitsmarktpolitik bedeuten Kürzungen bei den Sozialen Unternehmen, die bisher genau jene Räume schaffen, die Menschen brauchen, um am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Sie erleichtern den Berufs(wieder-)einstieg, führen mittels Qualifizierungsprogrammen aus der Langzeitbeschäftigungslosigkeit und stärken Menschen darin, ihren Platz in Beschäftigung und Gesellschaft zu finden. Das ist ein soziales und demokratiepolitisches Thema.
1. Juni 2026
Arbeitslosenzahlen leicht im Sinken, Langzeitarbeitslosigkeit steigt. „Vermittlung, Qualifizierung sowie die Verhinderung und der Abbau von Langzeitbeschäftigungslosigkeit zählen zu den zentralen Schwerpunkten des AMS Vorarlberg und sind gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besonders herausfordernd. Mit gezielten Ausbildungsangeboten, individueller Beratung und Betreuung, Lohnkostenförderungen für die betriebliche Einarbeitung sowie mit zeitlich befristeten Beschäftigungsmöglichkeiten in sozialökonomischen Unternehmen, verbessern wir die Chancen jener Personen, die von den aktuellen Entwicklungen stark betroffen sind und schaffen neue Perspektiven“, betont Bernhard Bereuter in der Medieninformation zu den aktuellen Zahlen im Vorarlberger Arbeitsmarkt. Besonders betroffen vom weiterhin schwachen Beschäftigungswachstum seien Personen ab 50 Jahren mit einem Anstieg von zehn Prozent sowie Langzeitbeschäftigungslose (+29,6 Prozent).
29. Mai 2026
Soziale Unternehmen als wirtschaftlicher und sozialer Hebel
22. Mai 2026
Liebe Leserin, lieber Leser, es sind noch rund zwei Wochen bis zur Budgetrede von BM Marterbauer am 10. Juni 2026. Das Budget für Arbeitsmarktpolitik wird in den Sozialen Unternehmen mit Spannung erwartet. - Wie jedes Jahr, da die Fördervereinbarungen jährlich erneuert werden. Es stellen sich auch jährlich die gleichen Fragen: Wie sieht die Verteilung des AMS-Budgets auf die Bundesländer aus? Wie hoch sind die Maßnahmen-Anteile für Jugendliche, Ältere, Geringqualifizierte, langzeiterwerbslose Menschen? Können die Träger ihr Personal halten? Mit wie vielen temporär Mitarbeitenden werden Sozialökonomische Betriebe SÖB und Gemeinnützige Beschäftigungsprojekte GBP ihre Dienstleistungs- und Produktionsaufträge erfüllen und den Eigenerwirtschaftungsanteil sichern? - Soziale Unternehmen arbeiten seit Jahren innovativ, flexibel und kompensativ. Sie haben über 40 Jahre Expertise in der Begleitung von Personen beim beruflichen (Wieder-)Einstieg durch Beratung, Qualifizierung und Beschäftigung. - Warum lohnen sich Investitionen in die aktive Arbeitsmarktpolitik? Antworten darauf gibt arbeit plus im aktuellen Positionspapier 7 Gründe, warum Investitionen in SÖB und GBP eine sinnvolle Investition in Wirtschaft und Gesellschaft sind . Ergänzend dazu empfehle ich die Lektüre des soeben erschienenen Wirkungsbericht 2025 von arbeit plus. Vorarlberg ist mit Carla, dem Sozialen Unternehmen der Caritas vertreten und verdeutlicht den gesellschaftlichen Mehrwert von SÖB, weit über die Arbeitsmarktintegration hinaus. Der Bericht dokumentiert Zahlen, Fakten und erzählt von Menschen hinter diesen Zahlen. Von Menschen, die neue Chancen ergreifen. Von Unternehmen, die soziale Verantwortung mit wirtschaftlicher Tragfähigkeit verbinden. Von Regionen, die durch soziale Innovation wachsen. Wirkungsbericht arbeit plus 2025 Einblicke in die Sozialen Unternehmen von arbeit plus Vorarlberg runden das Bild ab: Unter dem Motto „HALTung zeigen. Zwischen Krise und Kraft“ veranstaltete AQUA Mühle Vorarlberg die jährlichen Fachtagung "AQUA Forum". Die Dornbirner Jugendwerkstätten bereiten sich auf ihre Projektpräsentation im Rahmen der Langen Nacht der Partizipation vor. Kaplan Bonetti eröffnete die Ausstellung "Doppelt verwoben". Jugendliche nahmen bei Integra an einem Workshop zum Thema Medienkompetenz teil. arbeit plus Vorarlberg wies anlässlich des „Tag der Arbeitslosen“ am 30. April auf die angespannte Lage hin: Die steigenden Arbeitslosenzahlen und die dramatische Zunahme der Langzeitarbeitslosigkeit erfordern verstärkte politische Investitionen in den sozialen Zusammenhalt und innovative Beschäftigungsmodelle. In einer gemeinsamen Pressekonferenz machten AK-Präsidentin Renate Anderl und Manuela Vollmann, Vorstandsvorsitzende von arbeit plus Österreich deutlich, dass Investitionen in die aktive Arbeitsmarktpolitik Chancen schaffen und mehrfach zurückkommen. Bleibt zu hoffen, dass all diese Fakten und Perspektiven dem Budget für Arbeitsmarktpolitik Rechnung tragen! Viel Spaß beim Stöbern und Lesen! Das wünschen Ulli Schmid-Santer, Geschäftsführerin arbeit plus Vorarlberg sowie der Vorstand von arbeit plus - Soziale Unternehmen Vorarlberg Anmeldung zum Newsletter von arbeit plus Vorarlberg
20. Mai 2026
das Engagement Sozialer Unternehmen in herausfordernden Zeiten
5. Mai 2026
gebremste Arbeitsmarktentwicklung, steigende Arbeitslosenzahlen „Die jüngsten Prognosen für Vorarlberg gehen im Jahresdurchschnitt von einem Anstieg der Arbeitslosigkeit aus“, so AMS-Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter in einer Aussendung des AMS am 4. Mai 2026. Die wirtschaftliche Entwicklung und der Arbeitsmarkt sind eng miteinander verknüpft, das zeige sich auch am neuerlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit.
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