Aktuelles

Mit sozialer Verantwortung und engagiertem Unternehmertum begleiten die Sozialen Unternehmen in Vorarlberg tagtäglich Menschen auf ihrem Weg (zurück) ins Erwerbsleben und eröffnen ihnen neue Perspektiven. Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen, spannende Projekte und Initiativen sowie über Neuigkeiten aus Sozialen Unternehmen und dem breiten Themenfeld des Netzwerks arbeit plus.

Arbeitsmarkt im Überblick

Das AMS veröffentlicht monatlich aktuelle Daten zum Arbeitsmarkt. arbeit plus bereitet diese auf, um Entwicklungen bei Arbeitslosigkeit, Schulungsteilnahme und Langzeitbeschäftigungslosigkeit verständlich darzustellen.


Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt weiterhin angespannt:

Im September 2026 waren 306.624 Menschen beim AMS arbeitslos gemeldet, weitere 74.535 Personen nahmen an Schulungen teil. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Berechnung lag 9/2026 bei 7,1%.


Die Zahl der Langzeitbeschäftigungslosen sank über die Jahre 2022 und 2023 aufgrund zielgerichteter Programme und der insgesamt positiven Arbeitsmarktentwicklung. Seit 2024 steigt sie. Angesichts der anhaltend schwierigen Lage am Arbeitsmarkt ist damit zu rechnen, dass immer mehr Menschen in verfestigte Arbeitslosigkeit rutschen. 9/2026 galten in Österreich 104.101 Personen als langzeitbeschäftigungslose Arbeitslose – das sind um 10.311 Personen bzw. +11% mehr im Vergleich zu 9/2025. Der Anteil von Langzeitarbeitslosigkeit beträgt rund 34%.

AKTUELLE STATISTIK von arbeit plus Österreich
Ein Diagramm, das die Anzahl der Menschen in Österreich zeigt

@Grafik: arbeit plus Österreich


Detaillierte Statistiken und weitere Informationen unter:

Arbeitsmarktdaten  Österreich

Arbeitsmarktdaten des AMS Vorarlberg


News arbeit plus Vorarlberg

16. Oktober 2026
Was genau steckt denn eigentlich hinter Begriffen wi e "experimentelle Arbeitsmarktpolitik", "Langzeitbeschäftigungslosigkeit" oder "Aktion 8.000"? arbeit plus - Soziale Unternehmen Österreich erklärt im Lexikon auf ihrer Website die wichtigsten Begriffe rund um Sozialwirtschaft und Arbeitsmarktpolitik in Österreich. Link: Lexikon | arbeit plus
6. Oktober 2026
InnovationLab 5.10.2026: Sozialhilfe <> Arbeitsmarktpolitik Wie kann nachhaltige Arbeitsmarktintegration gelingen? Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, die Sozialhilfe mit Anfang 2027 zu reformieren – im Zentrum der Reform steht, arbeitsfähige Menschen schneller in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Soziale Unternehmen im Netzwerk von arbeit plus begleiten langzeitbeschäftigungslose Menschen beim beruflichen (Wieder-)Einstieg und verfügen damit über langjährige Expertise in der nachhaltigen Arbeitsmarktintegration von erwerbsfernen Gruppen. Beim arbeit plus InnovationLab wurden die Sozialhilfe und das Reformvorhaben aus einem arbeitsmarktpolitischen Blickwinkel beleuchten und dabei auf folgende Fragen eingegangen: Wo stehen die Reform-Verhandlungen derzeit? Was sind die Chancen und Risiken der Reform? Wo liegen Probleme und Herausforderungen in der aktuellen Ausgestaltung der Sozialhilfe, wo besteht Verbesserungsbedarf? Wie kann das Ziel, Menschen im Sozialhilfebezug in den Arbeitsmarkt zu integrieren, besser erreicht werden? Gemeinsam mit Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs und Vertreter:innen aus Sozialen Unternehmen nahm arbeit plus Vorarlberg Geschäftsführerin Ulli Schmid-Santer am InnovationLab teil. Roland Sauer, Leiter der Sektion Arbeitsmarkt im BMASGPK, Sarah Novak, Grundlagenarbeit arbeit plus Österreich und Sabine Rehbichler, GF arbeit plus Österreich diskutierten mit dem interessierten Fachpublikum mögliche Antworten auf die Fragen. Einig waren sich alle darin, dass eine armutsfeste Sozialhilfe die Grundvoraussetzung für eine gelingende Arbeitsmarktintegration ist. Idealer wäre ein armutsfester Sozialstaat. Die von arbeit plus geforderte Jobgarantie würde sowohl zur Armutsbekämpfung als auch zur Arbeitsmarktintegration wertvoll beitragen, attestierte die Sozioökonomin Karin Heitzmann, WU Wien. Link: Sozialhilfereform 2027: InnovationLab von arbeit plus
1. Oktober 2026
Vorarlberger Arbeitsmarkt durch Konjunktur und Mismatch ausgebremst Laut AMS-Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter verzögert sich die Arbeitsmarktbelebung weiter. Eine spürbare Verbesserung und ein nachhaltiger Rückgang der Arbeitslosigkeit werden erst erwartet, wenn die industrielle Nachfrage wieder an Dynamik gewinnt. Gleichzeitig haben otz steigender Arbeitslosigkeit viele Betriebe Schwierigkeiten, passende Arbeitskräfte zu finden, da Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt nicht ausreichend zusammenpassen, erklärte Bernhard Bereuter in einer Aussendung zum Vorarlberger Arbeitsmarkt im Oktober 2026.
18. September 2026
Liebe Leserin, lieber Leser, schwupps, schon sind sie da: der Schulanfang, der Herbst, die Oktoberfeste und der Newsletter von arbeit plus Vorarlberg. Vor einem Jahr haben wir den ersten Newsletter versandt und uns sehr über viele positve Rückmeldungen gefreut. Wir freuen uns auch heuer auf inspirierende Rückmeldungen, um den Newsletter gut weiterzuentwickeln. Was fehlt? Was ist zu viel? > koordination@arbeitplussuv.at Auf unserer Webseite findest du Tipps für's nachhaltige Aufbrezeln sowie für einen nachhaltig erfolgreichen Start ins neue Schuljahr . Unter Weiterbildung, Veranstaltungen, Förderungen & Calls findest du aktuelle Infos und auch im Netzwerk von arbeit plus Vorarlberg tut sich einiges: AQUA Mühle und Integra hatten Grund zu feiern. Integra ist auf den Hund gekommen. Kaplan Bonetti ist Teil eines ausgezeichneten Gemeinschaftsprojekts. Die Dornbirner Jugendwerkstätten setzten wieder ein starkes Zeichen gegen Rassismus in Stand. arbeit plus Österreich richtet den Fokus auf Altersarbeitslosigkeit. Guten Start in den Herbst und viel Spaß beim Stöbern und Lesen wünschen Ulli Schmid-Santer, Geschäftsführerin arbeit plus Vorarlberg sowie der Vorstand von arbeit plus - Soziale Unternehmen Vorarlberg Anmeldung zum Newsletter von arbeit plus Vorarlberg
17. September 2026
Hand aufs Herz: Wie oft trägst du dein Oktoberfest-Outfit wirklich? – Genau! Aufbrezelt? – Ja, aber bitte nachhaltig!  In den Secondhand-Shops der Sozialen Unternehmen im Netzwerk von arbeit plus Vorarlberg warten Dirndl, Lederhosen, Trachtenjacken und Accessoires darauf, noch einmal groß rauszukommen. Sie sind oft kaum getragen, schonen Ressourcen, sparen Geld – und sehen mindestens genauso gut aus wie Neuware. Fündig wirst du in den Carla Stores der Sozialen Unternehmen der Caritas Vorarlberg in Bregenz, Dornbirn, Altach, Feldkirch und Bludenz sowie in Siebensachen von Integra in Bregenz. Ob Secondhand-Schatz oder maßgeschneidertes Lieblingsstück: Mit deinem Einkauf bei Sozialen Unternehmen entscheidest du dich nicht nur für einen nachhaltigeren Umgang mit Kleidung. Jeder Einkauf unterstützt auch Arbeitsplätze, Qualifizierung und neue berufliche Perspektiven für Menschen, die es am Arbeitsmarkt nicht immer leicht haben. So wird aus einem feschen Wies’n Auftritt auch ein Einkauf mit sozialer Wirkung ! ♥️
14. September 2026
"Guat grüscht" ins neue Schuljahr – nachhaltig und leistbar Neue Klasse, neue Lehrer:innen, neue Freundschaften – und oft eine ziemlich lange Einkaufsliste: Der Start ins neue Schuljahr bringt viel Neues und kann ganz schön ins Geld gehen. Schultasche, Hefte, Stifte, Sportbekleidung und Co. müssen besorgt werden. Die gute Nachricht: Nicht alles muss neu sein! Wer beim Schulstart auf Secondhand setzt, kann das Familienbudget schonen, Ressourcen sparen – und mit einem Einkauf in einem Sozialen Unternehmen gleichzeitig etwas Gutes tun.
1. September 2026
Vorarlberger Arbeitsmarkt bleibt herausfordernd Besonders deutlich zeige sich die angespannte Lage bei Menschen über 55 Jahren. „Wenn Personen ab 55 Jahren ihren Job verlieren, ist es derzeit schwer, einen neuen zu finden“, so Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter in einer Aussendung zum Vorarlberger Arbeitsmarkt im September 2026.
3. August 2026
Vorarlberger Arbeitsmarkt bleibt stark belastet "Die ausbleibende wirtschaftliche Erholung hält den Vorarlberger Arbeitsmarkt weiterhin unter Druck“, analysierte AMS-Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter die aktuelle Entwicklung. Vor allem der Beschäftigungsrückgang in der Industrie und im Handel wirke sich deutlich auf den Arbeitsmarkt aus. Die geringere Personalnachfrage führe zu einem spürbaren Anstieg der Arbeitslosigkeit, erläuterte Bernhard Bereuter in einer Aussendung zum Vorarlberger Arbeitsmarkt im August 2026.
27. Juli 2026
forum:a ist das Online-Magazin für Arbeit und Beschäftigung des AMS Vorarlberg. Im Interview mit Thomas Metzler spricht Ulrike Schmid-Santer , Geschäftsführerin von arbeit plus – Soziale Unternehmen Vorarlberg, über gute Arbeit, nachhaltige Personalvermittlung und darüber, warum Unternehmen auf das Potenzial von am Arbeitsmarkt benachteiligten Personen setzen sollten. Dabei geht sie auf folgende Fragen ein: Warum wurde der Verein arbeit plus – Soziale Unternehmen gegründet? Und was bedeutet gute Arbeit? Was sind die wesentlichen Herausforderungen für soziale Unternehmen? Warum ist das Thema Langzeitbeschäftigungslosigkeit besonders relevant? Wie profitieren Betriebe von der Zusammenarbeit mit sozialen Unternehmen? Welche Entwicklungen sehen Sie am Arbeitsmarkt und warum sollten Unternehmen zukünftig stärker auf eine inklusivere Personalpolitik setzen? Hier geht's zum Interview im online-Magazin forum:a > Zusammenarbeit mit sozialen Unternehmen
Mehr anzeigen