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Vom Keller ins Netz

Seit Sommer 2016 sind Gemeinden in Vorarlberg verpflichtet Archive zu führen. Um die professionelle Aufbereitung und Digitalisierung analoger Daten kümmern sich MitarbeiterInnen der AQUA Mühle.

 

Gut geführte Archive sparen nicht nur Platz, Zeit und Nerven. Gemeindearchive leisten vor allem einen wichtigen Beitrag zur örtlichen Identität und verfügen über wichtige Quellen für lokalgeschichtliche Forschungen. AQUA Mühle unterstützt Gemeinden dabei, sämtliche Akten, Urkunden, Fotos oder Pläne fachgerecht aufzubereiten und besonders wertvolle oder wichtige Dokumente auch digital abzulegen.

 

Angeleitet von der Archivarin und Historikerin Dr. Anita Muther und einer weiteren Kollegin arbeiten aktuell zwei Transitarbeitskräfte und bis zu acht KlientInnen der AQUA Mühle an der Archivaufbereitung für verschiedene Gemeinden. In der Mikroverfilmung und Digitalisierung sind bis zu zehn Personen beschäftigt – unterwiesen von Hermann Ziedler und einem Mitarbeiter. Zu den zufriedenen Auftraggebern gehören unter anderem die Gemeinde Meiningen, die Stadt Bludenz sowie das Landesarchiv Vorarlberg, die Vorarlberger Landesbibliothek, das Vorarlberg Museum, die Diözese Feldkirch, das Krankenhaus Dornbirn und die Universitätsbibliothek Konstanz.

Der sorgfältige Umgang mit wichtigen Dokumenten ist für die Arbeitskräfte von AQUA Mühle selbstverständlich. (Fotos: AQUA Mühle/Thomas Ender)

 

Das Um und Auf bei dieser Arbeit ist der fachgerechte Umgang mit Dokumenten, Kameras, Scannern und der EDV. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden umfassend eingeschult, besonders wichtig ist uns der sorgfältige Umgang mit den Archivalien“, schildert Dr. Anita Muther. Die Archivarbeiten reichen dabei von der Bestandserhebung, Reinigung, dem Entklammern, Ordnen über die Digitalisierung und/oder Mikroverfilmung bis zur Ablage der Unterlagen in säurefreien Archivschachteln.

 

Die einzelnen Aufgaben passen Muther und Ziedler mit viel Feingefühl an die individuellen Leistungsvoraussetzungen der Arbeitskräfte an. Dazu der stellvertretende Geschäftsführer von AQUA Mühle und Bereichsleiter Florian Kresser: „Einen Auftrag gewissenhaft auszuführen ist das Eine. Als soziales Unternehmen ist uns wichtig, die Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht am Erwerbs- und gesellschaftlichen Leben teilhaben, gut zu betreuen und zu begleiten. Schließlich ist es unser Ziel, ihnen den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen.“

 

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