Arbeitsmarktpolitik & Kreislaufwirtschaft: gemeinsame Verantwortung

10. Februar 2026

Wie können Textilsammlung, -sortierung und Wiederverkauf in Österreich sozial, ökologisch und arbeitsmarktpolitisch wirksam umgesetzt werden?

Zu dieser Fragestellung fand am 10. Februar 2026 ein konstruktiver und zielgerichteter Dialog zwischen Arbeitsmarktpolitik, Abfallwirtschaft und Sozialen Unternehmen statt – organisiert in enger Kooperation von AMS Österreich (Arbeitsmarktservice), Re-Use Austria und arbeit plus Österreich. Karoline Mätzler, carla Tex Vorarlberg und stv. Obfrau von arbeit plus Vorarlberg, setzt sich seit Jahren erfolgreich und wegweisend dafür ein, Kreislaufwirtschaft in enger Vernetzung mit Arbeitsmarktpolitik und Sozialen Unternehmen zu denken und umzusetzen.


Vertreter:innen von AMS, BMASGPK, Abfallwirtschaftsverbänden, BMLUK, Re-Use Austria und arbeit plus verständigten sich auf eine gemeinsame Zielsetzung und formulierten ein klares Commitment für die lokale Umsetzung von Altkleidersammlung und -sortierung und des  Wiederverkaufs unter aktiver Einbindung Sozialer Unternehmen in Österreich. 


Moderiert von Melanie Spangler, Geschäftsführerin von arbeit plus Tirol, wurden u.a. der Status quo in der Abfallwirtschaft und Arbeitsmarktpolitik, gesetzliche Rahmenbedingungen und Verpflichtungen, die Rolle Sozialer Unternehmen in Sammlung, Sortierung und Re-Use, konkrete Vereinbarungen, Rollen sowie nächste Schritte thematisiert.


Der Austausch hat einmal mehr zeigt: Kreislaufwirtschaft kann soziale Wirkung entfalten, wenn Arbeitsmarktpolitik, öffentliche Hand und Soziale Unternehmen gemeinsam Verantwortung übernehmen!