der Newsletter 5/2026
Liebe Leserin, lieber Leser,
es sind noch rund zwei Wochen bis zur Budgetrede von BM Marterbauer am 10. Juni 2026. Das Budget für Arbeitsmarktpolitik wird in den Sozialen Unternehmen mit Spannung erwartet. - Wie jedes Jahr, da die Fördervereinbarungen jährlich erneuert werden. Es stellen sich auch jährlich die gleichen Fragen: Wie sieht die Verteilung des AMS-Budgets auf die Bundesländer aus? Wie hoch sind die Maßnahmen-Anteile für Jugendliche, Ältere, Geringqualifizierte, langzeiterwerbslose Menschen? Können die Träger ihr Personal halten? Mit wie vielen temporär Mitarbeitenden werden Sozialökonomische Betriebe SÖB und Gemeinnützige Beschäftigungsprojekte GBP ihre Dienstleistungs- und Produktionsaufträge erfüllen und den Eigenerwirtschaftungsanteil sichern? - Soziale Unternehmen arbeiten seit Jahren innovativ, flexibel und kompensativ. Sie haben über 40 Jahre Expertise in der Begleitung von Personen beim beruflichen (Wieder-)Einstieg durch Beratung, Qualifizierung und Beschäftigung. - Warum lohnen sich Investitionen in die aktive Arbeitsmarktpolitik? Antworten darauf gibt arbeit plus im aktuellen Positionspapier
7 Gründe, warum Investitionen in SÖB und GBP eine sinnvolle Investition in Wirtschaft und Gesellschaft sind.
Ergänzend dazu empfehle ich die Lektüre des soeben erschienenen Wirkungsbericht 2025 von arbeit plus. Vorarlberg ist mit Carla, dem Sozialen Unternehmen der Caritas vertreten und verdeutlicht den gesellschaftlichen Mehrwert von SÖB, weit über die Arbeitsmarktintegration hinaus. Der Bericht dokumentiert Zahlen, Fakten und erzählt von Menschen hinter diesen Zahlen. Von Menschen, die neue Chancen ergreifen. Von Unternehmen, die soziale Verantwortung mit wirtschaftlicher Tragfähigkeit verbinden. Von Regionen, die durch soziale Innovation wachsen.
Wirkungsbericht arbeit plus 2025
Einblicke in die Sozialen Unternehmen von arbeit plus Vorarlberg runden das Bild ab:
- Unter dem Motto „HALTung zeigen. Zwischen Krise und Kraft“ veranstaltete AQUA Mühle Vorarlberg die jährlichen Fachtagung "AQUA Forum".
- Die Dornbirner Jugendwerkstätten bereiten sich auf ihre Projektpräsentation im Rahmen der Langen Nacht der Partizipation vor.
- Kaplan Bonetti eröffnete die Ausstellung "Doppelt verwoben".
- Jugendliche nahmen bei Integra an einem Workshop zum Thema Medienkompetenz teil.
arbeit plus Vorarlberg wies anlässlich des „Tag der Arbeitslosen“ am 30. April auf die angespannte Lage hin: Die steigenden Arbeitslosenzahlen und die dramatische Zunahme der Langzeitarbeitslosigkeit erfordern verstärkte politische Investitionen in den sozialen Zusammenhalt und innovative Beschäftigungsmodelle. In einer gemeinsamen Pressekonferenz machten AK-Präsidentin Renate Anderl und Manuela Vollmann, Vorstandsvorsitzende von
arbeit plus Österreich deutlich, dass Investitionen in die aktive Arbeitsmarktpolitik Chancen schaffen und mehrfach zurückkommen.
Bleibt zu hoffen, dass all diese Fakten und Perspektiven dem Budget für Arbeitsmarktpolitik Rechnung tragen!
Viel Spaß beim Stöbern und Lesen!
Das wünschen Ulli Schmid-Santer, Geschäftsführerin arbeit plus Vorarlberg sowie der Vorstand von
arbeit plus - Soziale Unternehmen Vorarlberg
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