Sozialhilfe 2026: Integration bewirkt MEHR als Kürzungen

2. November 2026

„Menschen in schwierigen Lebenslagen wollen arbeiten – doch für eine nachhaltige Integration braucht es mehr als Druck:

Eine armutsfeste Existenzsicherung und schrittweise, niederschwellige Beschäftigungsangebote sind die Schlüssel zum Erfolg.“

Ulli Schmid-Santer, Geschäftsführerin von arbeit plus Vorarlberg


Die laufende Debatte um die Reform der Sozialhilfe rückt häufig vermeintlichen Missbrauch und Verschärfungen in den Vordergrund. Die Praxiserfahrungen der gemeinnützigen Sozialen Unternehmen im Netzwerk von arbeit plus zeichnen jedoch ein eindeutiges Bild: Die allermeisten Menschen im Sozialhilfebezug wollen arbeiten. Damit der Wiedereinstieg nachhaltig gelingt, braucht es eine armutsfeste Existenzsicherung und niederschwellige, stufenweise Angebote.


Die Sozialhilfe-Reform ist in Arbeit, der Entwurf zur "Sozialhilfe NEU" soll nach der Begutachtung im November 2026 beschlossen werden. arbeit plus macht zehn Reformvorschläge, von armutsfesten Leistungen über Case Management bis zu einer längerfristigen Beschäftigungsmöglichkeit am zweiten Arbeitsmarkt und hat ein Themenpapier zur Wechselwirkung von Sozialhilfe und Arbeitsmarktintegration ausgearbeitet.


Sozialhilfe 2026: Integration bewirkt MEHR als Kürzungen